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Kommunikation | Silke Hanheide

30 November 2016

23 neue Stipendiaten

 

Auswahltage für das hochform-Stipendium Jahrgang 2016

Im Oktober 2016 stellte sich in einem zweitägigen Auswahlverfahren der zweite hochform-Jahrgang vor. Von über 30 Bewerbern wurden 23 Stipendiaten nach Gesprächen mit der Walter Blüchert Stiftung und der Deutschen Universitätsstiftung in den Jahrgang 2016 aufgenommen. Sie überzeugten mit sehr guten Deutschkenntnissen, sehr guten Abschlüssen ihres Erststudiums in ihrem Heimatland und einem starken Willen, ihr Masterstudium in Deutschland erfolgreich abzuschließen.

 

Die Stipendiaten des neuen Jahrgangs stammen, wie auch im vorigen Jahr, überwiegend aus Syrien und sind zwischen 25 und 31 Jahren alt. Auch Geflüchtete aus Afghanistan, dem Iran und Irak wurden aufgenommen.

 

Die Stipendiaten studieren Automatisierungstechnik, Biomedizintechnik, Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Mechatronik oder Wirtschaftsinformatik, um nur eine Auswahl der Vielzahl an MINT-Studienfächern zu nennen. Sie sind seit Sommersemester 2016 bzw. Wintersemester 2016/17 an unterschiedlichen (Technischen) Universitäten oder Technischen Hochschulen deutschlandweit immatrikuliert.

 

Nach den Auswahlgesprächen wurden sie zeitnah in das hochform-Stipendium aufgenommen und stehen jetzt im engen Kontakt mit der Deutschen Universitätsstiftung, die nun im nächsten Schritt einen passenden Mentor sucht. Das Eins-zu-eins-Mentoring durch einen Hochschullehrer derselben Hochschule und derselben Fakultät  bildet das Kernstück des hochform-Stipendiums. Beim ersten Workshop Anfang des kommenden Jahres werden sich die Stipendiaten, nachdem sie die erste Prüfungsphase hinter sich haben, beim ersten Workshop kennenlernen und untereinander vernetzen können.

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06 Oktober 2015

Pressemitteilung zum Auftakt / 6. Oktober 2015

Programm „hochform“ macht Akademiker mit Flüchtlingsstatus fit für Zusatzstudium und Arbeitsmarkt – Walter Blüchert Stiftung und Deutsche Universitätsstiftung kooperieren

Gütersloh / Bonn, 6. Oktober 2015. Es war Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der die Anregung für das neue Förderprogramm „hochform“ gab. Er hatte die Walter Blüchert Stiftung in einem Schreiben um Unterstützung für ausländische Akademiker gebeten, die an deutschen Hochschulen ausnahmslos vor Sprach- und Systembarrieren stehen. Jetzt starten die Walter Büchert Stiftung und die Deutsche Universitätsstiftung gemeinsam das Kooperationsprojekt „hochform“. Es ist für Akademiker mit Flüchtlingsstatus entwickelt, die trotz akademischer Abschlüsse keine Chance auf eine adäquate Arbeit in Deutschland haben.
„Wir wollen diese Fachkräfte durch das Programm ‚hochform‘ über ein bis zwei Jahre intensiv bei ihrem Zusatzstudium begleiten, so dass sie an unseren Hochschulen keine Zeit verlieren und fit werden für den deutschen Arbeitsmarkt“, sagt Prof. Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Walter Blüchert Stiftung. „Bei unseren Gesprächen mit den Bewerbern wurde deutlich, dass ihnen dieses Förderprogramm insgesamt den Zugang zu unserer Gesellschaft erleichtert. Durch unsere Netzwerke helfen wir ihnen auch bei der Integration.“
Diplom-Politologin Cornelia C. Kliment, Geschäftsführerin der Deutschen Universitätsstiftung, ist überzeugt, dass diese Studierenden in kürzester Zeit einen qualifizierten Abschluss erreichen können: „Sie bringen gute fachliche Voraussetzungen mit – und sprechen mit unglaublicher Begeisterung von ihrem Traum, in Deutschland leben und arbeiten zu können. Eine schöne Erfahrung bei unseren Bewerbungsgesprächen!“
„hochform“ ist ein nachhaltig wirksames Programm für Akademiker mit Flüchtlingsstatus, das sie durch persönliches Coaching bei ihrem Zusatz-Studium in Deutschland und beim Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützt. Es wird Studierenden der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) angeboten und umfasst das Eins-zu eins-Mentoring eines fach- und studienortnahen Hochschulprofessors vom Studienbeginn bis zum Abschluss. Darüber hinaus erhalten die Stipendiaten Fortbildungen zu Schlüsselqualifikationen – unter anderem Selbst-Präsentation, Zeit- und Selbstmanagement, Bewerbungstraining – sowie Zuschüsse zu Literatur, Studienmaterialien, Bildungsreisen etc.
Zum Studienbeginn im Wintersemester 2015/2016 werden etwa 20 ausländische Akademiker in das Förderprogramm „hochform“ aufgenommen. Im Sommersemester 2016 und Wintersemester 2016/17 können bis zu 100 weitere folgen.
Voraussetzungen für die Bewerber sind: anerkannter Flüchtlingsstatus, deutsche Sprachkenntnis (Niveau C1), Fachwahl aus dem MINT-Bereich, erster akademischer Bildungsabschluss sowie die Aussicht auf einen Studienplatz an einer deutschen Hochschule.

Ansprechpartner für die Medien
Deutsche Universitätsstiftung:
Dipl. pol. Cornelia C. Kliment, Geschäftsführerin
Tel. 0228/9026643, mobil 0160/96448803
kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de

Walter Blüchert Stiftung:
Dr. Ulrike Naim
Tel. 02593-6852; mobil 0152-31066167
presse@walter-bluechert-stiftung.de

Die Walter Blüchert Stiftung hat den Auftrag, Menschen in Not schnelle und direkte Hilfe zukommen zu lassen. Gemeinsam mit erfahrenen Partnern unterstützt sie bewährte Programme und Projekte, die Menschen helfen, Krisen zu meistern, ihr Potenzial zu entwickeln und Barrieren zu überwinden. Durch kluges Fördern, Weiterentwickeln und Verbreiten ausgewählter Modellprojekte möchte die Stiftung dazu beitragen, diese Barrieren auch auf gesamtgesellschaftlicher Ebene zu überwinden, und damit wegweisend aufzeigen, dass sich dadurch sowohl Teilhabe und Erfolg für den Einzelnen als auch nachhaltiger Nutzen für die Gesellschaft entwickeln kann.

Die Deutsche Universitätsstiftung schlägt Brücken zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Zu ihren Zielen zählt es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler individuell zu fördern und Wissenschaft in der Mitte der Gesellschaft zu verankern. Dadurch will die Stiftung den Wirtschafts- und Forschungsstandort Deutschland stärken und der deutschen Universität zu neuem Glanz verhelfen. Die Deutsche Universitätsstiftung wurde 2009 vom Deutschen Hochschulverband gegründet, der mit mehr als 28.000 Mitglieder die größte Wissenschaftsvereinigung in Europa ist.

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01 September 2015

Faktenblatt hochform

Hier finden Sie ein Faktenblatt zum hochform-Programm als PDF.
Stand: Oktober 2015

Programm „hochform“ macht Akademiker mit Flüchtlingsstatus fit für Hochschule und
Arbeitsmarkt – Walter Blüchert Stiftung und Deutsche Universitätsstiftung kooperieren

Akademiker, die als Flüchtlinge in Deutschland leben, stehen bei der Arbeitssuche ausnahmslos vor Sprach- und System-Barrieren, finden sich ohne Orientierungshilfe nur schwer zurecht und verlieren viel Zeit beim Versuch, eine ihrer Ausbildung entsprechende Arbeit zu finden.
Die Walter Blüchert Stiftung und die Deutsche Universitätsstiftung haben deshalb das Kooperationsprojekt „hochform“ entwickelt und schreiben gemeinsam Coaching-Stipendien für Menschen mit Flüchtlingsstatus in Deutschland aus.
„hochform“ ist ein nachhaltig wirksames Programm, das Akademiker aus dem Ausland mit persönlichem Coaching durch ein Zusatz-Studium begleitet. Es hilft ihnen, Barrieren zu überwinden, so dass sie in kürzester Zeit einen qualifizierten Abschluss machen können und fit werden für den deutschen Arbeitsmarkt.
Akademiker mit Flüchtlingsstatus, die trotz akademischer Abschlüsse keine Chance auf eine adäquate Arbeit haben, werden durch das Programm in ein bis zwei Jahren geschult. Das Programm hilft ihnen auch bei der gesellschaftlichen Integration.
Das Stipendium umfasst das Eins-zu eins-Mentoring eines fach- und studienortnahen Hochschulprofessors vom Studienbeginn bis zum Abschluss. Darüber hinaus erhalten die Stipendiaten Fortbildungen aus dem Bereich der Schlüsselqualifikationen – unter anderem Präsentation, Zeit- und Selbstmanagement, Bewerbungstraining sowie Zuschüsse zu Literatur, Studienmaterialien, Bildungsreisen etc.
Zurzeit (Studienbeginn im Wintersemester 2015/2016) sind etwa 20 junge Akademiker im Förderprogramm. Im Sommersemester 2016 und Wintersemester 2016/17 können insgesamt bis zu 100 Akademiker aufgenommen werden.
Voraussetzungen für die Bewerber sind: anerkannter Flüchtlingsstatus, deutsche Sprachkenntnis (Niveau C1), Fachwahl aus dem MINT-Bereich, erster akademischer Bildungsabschluss sowie die Aussicht auf einen Studienplatz an einer deutschen Hochschule.

Allgemeine Daten zum Programm
Programmträger:    Walter Blüchert Stiftung und Deutsche Universitätsstiftung
Zielgruppe:     Akademiker, die als Flüchtlinge in Deutschland leben und ein Zusatz-Studium in den MINT-Fächern absolvieren wollen
Webseite:    www.hochform.org

Kontakt:
Deutsche Universitätsstiftung
Dipl. pol. Cornelia C. Kliment, Geschäftsführerin
Tel. 0228-9026643; mobil 0160-96448803
kliment@deutsche-universitaetsstiftung.de

Walter Blüchert Stiftung
Dr. Ulrike Naim
Tel. 02593-6852; mobil 0152-31066167
u.naim@live.de oder presse@walter-bluechert-stiftung.de

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